Türkei




 

Türkei und Syrien: Zwischen Taurus und Euphrat

 

Früher

Die europäische Türkei

Das Großsultanat, gleichbedeutend mit Kaiserreich der europäischen Türkei, das einst nicht nur die Balkanhalbinsel einnahm, sondern sich noch weit darüber hinaus über Ungarn, Siebenbürgen und bis weit in Rußland hinein erstreckte, ist gegenwärtig bis auf den Rest von drei Provinzen beschränkt: Rumelien oder Thrakien, Makedonien und Albanien. In dieser Umgrenzung umfaßt es 170 000 qkm mit etwa 5 Millionen Einwohnern. Und dieser gewaltige Umschwung von einer Größe, welche die ganze Christenheit erzittern machte, bis zu völliger Ohnmacht hat sich in dem verhältnismäßig kurzen Zeitraume von dreihundert Jahren vollzogen.

Es ist keine Frage, daß der Türke sich durch hellen, natürlichen Verstand, schnelle Fassungsgabe und gutes Gedächtnis auszeichnet, und diese Geistesgabe verbindet sich mit vorsichtigem Urteil, großer Höflichkeit und einem ungemeinen Sprachtalent. Wenn er als Kaufmann oder Beamte, zu welchen beiden Tätigkeiten in seine geistigen Anlagen vornehmlich befähigen und wobei er, da ihm auch kein Begriff von Zeitversäumnis innewohnt, in aller Gemächlichkeit und Würde leben kann, zu etwas gebracht hat, dann ist sein Leben nur noch geteilt zwischen träumerischem Nichtstun und dem Besuch des Kaffeehauses, wo er in aller Gemächlichkeit seinen Mocca schlürfend und seinen Tschibuk rauchen kann.

Diese Grundnatur der Türken kam erst wieder zum Durchbruch, nachdem der glühende Fanatismus ein wenig verraucht war und die durch ihn hervorgerufenen, unaufhörlichen und von unerhörtem Kriegsglück begleiteten Kämpfe ein Ende gefunden hatten. Die Türken tauchten im dreizehnten Jahrhundert in Asien auf. Aus Turkestan waren sie verdrängt worden und eroberten in glücklichen Kämpfen Vorderasien, besonders unter ihrem Führer Osman, der den Titel Sultan annahm, und nach dem sich das Volk in der Folge auch den Namen "Osmanen" beilegte, sowie unter dessen kraftvollem Sohne Urchan, welcher in Brussa in Kleinasien, in der Nähe des Marmarameeres, einen prächtigen Palast baute, dessen Eingangstor die "Hohe Pforte" genannt wurde, eine Bezeichnung, die dann auch auf die Spitze der Regierung der Osmanen übertragen wurde. Bis um die Mitte des vierzehnten Jahrhunderts war ganz Kleinasien bis an die Propontis unter ihrer Herrschaft, und 1356 setzte Sultan Soliman der Erste auch schon nach dem europäischen Gebiet in das oströmische oder griechische Kaisertum über und erstürmte Gallipoli. In kurzer Zeit war dies einst so gewaltige Reich bis auf Byzanz (Konstantinopel) und dessen Umgebung eingeschränkt, doch die Türken kümmerten sich einstweilen um diesen letzten Rest ehemaliger Größe gar nicht weiter, sondern waren nur bestrebt, das Land weithin zu unterwerfen, was ihnen auch in dem Zeitraum von nur hundert Jahren vollständig gelang. Dann erst stürmten sie endlich auch Konstantinopel, machte es zu ihrer Hauptstadt und nannten es Stambul. Mit Soliman dem Zweiten erreichte die so gewaltig aufstrebende und der ganzen Christenheit so gefährliche Macht ihren Höhepunkt. Vor Wien brach sich die verheerende Türkenflut, man lernte, dem ersten furchtbaren Ansturm der fanatisierten Massen widerstehen, und nach dem ersten glänzenden Beweise, daß sie nicht unbesiegbar seien, führte ihr Mangel an Ausdauer eine Niederlage nach der andern herbei. Die Türken wurden in der Balkanhalbinsel zurückgeworfen, kamen hier zur Ruhe und ließen nun andere in Frieden.

Rumelien, das alte Thrakien, vom Schwarzen Meere her am Marmara- und Ägäischen Meere sich hinstreckend, hier die dreispitzige Halbinsel Chalkis bildend, ist die Hauptprovinz mit der Hauptstadt Konstantinopel, deren Lage am Goldenen Horn, einer schmalen, hafenförmige Einbuchtung des Marmarameeres, als eine der herrlichsten in der ganzen Welt gepriesen wird. In der Tat bieten das eigentliche Stambul, wo die Türken wohnen, mit den Vorstädten Galata und Pera, die den Franken, d.h. den Abendländern als Wohnsitz eingeräumt wird, und auf der nahen asiatischen Seite Skutari, ein Panorama, wie es zum zweiten Mal auf der Erde nicht gefunden wird.

Die asiatische Türkei

Die asiatische Türkei hat eine vielmal größere Ausdehnung als die europäische. Es gehören dazu: Kleinasien, Armenien, Kurdistan, Babylonien, Mesopotamien, Syrien, Palästina, die Sinaihalbinsel und Arabien, letzteres wenigstens an der ganzen Küste des Roten Meeres im Westen und an dem größten Teile der Küste des Persischen Meerbusens im Osten. Da die Landgrenzen größtenteils nicht sehr bestimmt sind, so läßt sich nur angeben, daß alle diese Länder insgesamt wohl 2 Millionen qkm Umfang nicht wenig übersteigen mögen.

Quelle: Länder und Völkerkunde von Gustav A. Ritter, Verlagsdruckerei Merkur 1904, von rado jadu 2000

Konstantinopel
Beim Rauchen

Historie

Stammesgeschichtlich betrachtet sind die Türken eine mongolide Völkergruppe in West- (Aserbeidschaner, Tataren), Mittel- (Turkmenen, Usbeker, Kasachen, Uiguren u.a.), Nordasien (Jakuten) und Osteuropa (Baschkiren, Tataren); überwiegend sunnitische Mohammedaner. Heute sind rund 70 Prozent der Bevölkerung Türken. Im Südosten leben ca. 2,5 bis 4 Millionen (20 %) Kurden, deren Siedlungsgebiet 'Kurdistan' sich auch auf die Länder Irak und Iran erstreckt. Kleinere Bevölkerungsgruppen: Araber an der Syrischen Grenze, Griechen und Armenier in Istanbul, sowie Tscherkessen (110 Tsd), muslimische Georgier und andere Minderheiten

Kunst

Stilrichtungen der Baukunst innerhalb der islamischen Kunst zeitweise besonders geprägt durch den seldschukischen und osmanischen Stil. (1) Insbesondere die Rum-Seldschuken entfalteten eine reiche Bautätigkeit (Konya, Kayseri) und brachten die Literatur zunächst in persischer, seit etwa 1277 in türkischer Sprache zu hoher Blüte. (2)

Die türkische Kunstmusik fügt sich dem Stil der orientalischen Musik ein, hat jedoch seit dem 15. Jahrhundert mit der persisch-arabischen Kunstmusik in Wechselbeziehung stehend, zunehmend an Eigenständigkeit gewonnen. Entscheidend von den Türken mitbestimmt wurde das Tonsystem (24 Stufen), die Makam-Technik (Maqam), die Ausbildung fester Vokal- und Instrumentalformen und eine Vielzahl, oft asymmetrischer Rhythmen und Taktarten. Die meist als Ein- und Überleitung dienenden Improvisationen (taksim), die Lieder und Instrumentalstücke wurden mündlich, später in Notenschrift (seit 1828 in europäischer Notenschrift) überliefert. In der Volksmusik unterscheiden sich rhythmisch freie, reich ornamentierte und weiträumige Liebeslieder und Totenklagen von straffen, knapp gehaltenen, melodisch engen Weisen (besonders zum Tanz gesungen); begleitet besonders durch Trommel, Laute, auch Oboe, Längs- und Blockflöte u.a. Früher verstand man unter türkischer Musik die Janitscharenmusik. (3)

Konstantinopel

395 Byzantinum wird nach Umbenennung in Konstantinopel christliche Reichshauptstadt (2. Rom) im bewußten Gegensatz zum damals heidnischen Rom. Trennung von Militär- und Zivilgewalt (Abkehr von Roms tausendjähriger Tradition). Ende der Reichseinheit durch Bildung eines Oströmischen Reiches das einen eigenen Weg einschlägt. Das Weströmische Reich zerfällt.(4)

Der Prophet

Um 570-632 Mohammed muß nach seiner Verkündigung Mekka verlassen. 15.6.622 Beginn der islamischen Zeitrechnung (Hedschra = Auswanderung nach Yathrib-Medina )
1.11.630 Rückkehr Mohammeds nach Mekka "er reinigt die Stadt und die Kaaba, das alte arabische Heiligtum vom Götzendienst. Die neue Lehre siegt in Arabien. (5)

Die Seldschuken

Aus den Ogusen hervorgegangenes, nach deren Anführer Seldschük in Turkestan (um 1000) benanntes türkisches Herrschergeschlecht und Volk.(6)
Die Kreuzzugsbewegung .. ausgelöst durch das Vordringen des türkischen Stammes der Seldschuken, die unter Alp Arslan Jerusalem und Syrien den fatimidischen Kalifen von Ägypten entreißen und das Byzantinische Heer in der Schlacht von Mantzikert (1071) vernichtend schlagen. (7)
Die bedeutendste Staatsbildung wird das Reich der Großseldschuken im 11. Jh., es zerfiel nach 1092. In der Folge ließ sich ein Zweig der Seldschuken, die Rum-Seldschuken nieder, drängten das Byzantinische Reich mehr und mehr zurück und legten den Grund zur Türkisierung Anatoliens. (8)

Aus den Trümmern der Seldschukenherrschaft in Kleinasien entstanden im 13. Jh. unter Osman im Innern der Halbinsel die Anfänge des Osmanischen Reiches. (9)

Osmanisches Reich

Osman I, O. Ghasi, türkischer Herrscher (ca. 1300-26) Gründer der nach ihm benannten Dynastie der osmanischen Sultane geboren in Sögüt (Türkei) um 1259, gest. 1326; Sohn des Hordenfürsten Ertogrul, folgte 1288 seinem Vater und wurde mit der Eroberung von Bursa auch zum Gründer des Osmanischen Reiches (bis 1922). Die Osmanen dehnten ihre Herrschaft rasch aus, überschritten 1354 die Dardanellen, eroberten 1361 Adrianopel, Serbien und 1393 Bulgarien.... Mohammed II. (1451-81) vernichtete mit der Eroberung Konstantinopels 1453 das Oströmische Reich. Unter ihm und seinen bedeutenden Nachfolgern Selim I. und Süleiman II. erreichte die Türkei den Höhepunkt ihrer Macht. Sie umfaßte in Asien Syrien, Mesopotamien, Arabien, die Kaukasusländer und Kleinasien, in Afrika Ägypten und in halber Abhängigkeit die Staaten der Nordküste bis Marokko, in Europa die gesamte Balkanhalbinsel und den größten Teil Ungarns. So wurde die Türkei ein wichtiger Faktor auch in der europäischen Politik, gestützt auf die Reichtümer aus ihren Eroberungen, auf die Janitscharen und ihre das Mittelmeer beherrschende Flotte, die dann 1571 bei Lepanto eine schwere Niederlage erlitt. (10)

Nach Süleimans Tod 1566 begann der Niedergang des Reiches. Neben den Janitscharen gewannen die Großwesire die Macht. Die entscheidende Wende trat mit der erfolglosen Belagerung Wiens ein(1683): ein deutsch-polnisches Entsatzungsheer, geführt vom Polenkönig Joh. Sobieski siegt unter Karl V von Lothringen in der Schlacht am Kahlenberg und beendet den türkischen Druck auf Europa. (11) In der Folge führte das Österreichische Heer unter Prinz Eugen von Savoyen einen machtvollen Gegenangriff, der 1699 den Verlust von Ungarn und Siebenbürgen zur Folge hatte. (12)

Janitscharen

Türkische Fußtruppe - im Osmanischen Reich -, angeblich schon seit 1329 aus christlichen zum Islam übergetretenen Kriegsgefangenen gebildet und seit 1360 (zuletzt etwa 16 75) durch die 'Knabenlese' (Abgabe jedes 5. Kristenknaben zur Ergänzung der Janitscharen.) ergänzt. In der Blütezeit des türkischen Reiches bildeten die J. die Kerntruppe des Heeres (etwa 15 Tsd. Mann, im 17. Jh. für kurze Zeit 100 000), 1826 aufgelöst. (13)

Janitscharenmusik

Feldmusik der Janitscharen; charakteristische Instrumente waren: Trommeln, Becken, Tambourin, Triangel, Schellenbaum u.a. In die Kustmusik kam die Janitscharenmusik durch die 'Türkenopern' wie Glucks "Die Pilger von Mekka" (1764) "Iphigenie in Tauris" (1779) und Mozarts "Entführung aus dem Serail" (1781/82); oft durch die Bezeichnung 'alla turca' besonders gekennzeichnet. (14)

 

Aufbruch in die Neuzeit

Seit 1860 sammelt sich die Opposition (Studenten, Offiziere) gegen Autokratie und Rückständigkeit im eigenen Land sowie gegen ausländische Bevormundung.
Die Jungtürken
- (Genc Türkler) als nationaltürkische Reformpartei westlicher Ausrichtung um 1876 entstanden, gewannen seit etwa 1900 besonders von Saloniki aus Einfluß auf das türkische Offizierscorps (Komitee 'Einheit und Fortschritt' 1907 gegründet). Ein Führer der Jungtürken, Enver Pascha konnte sich von 1908 bis 1918 in der Führung des Osmanischen Reiches behaupten. (15)

Enver Pascha, der türkische General und Politiker wurde am 22.11.1881 in Konstantinopel geboren und nahm 1908 maßgeblich am Aufstand der Jungtürken gegen die reaktionäre Regierung unter Abd ül-Hamid II., 1911 am italienisch-türkischen Krieg in Libyen und 1913 am 2. Balkankrieg teil.(16) Als Kriegsminister erwirkte er 1914 das Zusammengehen mit Deutschland und leitete als Vizegeneralissimus die türkischen Operationen bis Kriegsende. Seine konservative Einstellung verbunden mit pantürkischen Träumen und seine rigorose Kriegführung, u.a. auch das Massaker an den Armeniern, die der Kollaboration mit dem russischen Kriegsgegener beschuldigt wurden. Dies hatte ihn für die Jungtürken und ihre, in die Zukunft gerichteten Pläne der Annäherung an die westlichen Staaten, diskreditiert. 1918 floh er als Gegner Atatürks nach Buchara. Am 4.8.1922 fiel er im Kampf gegen sowjetische Truppen bei Baldjuwan.(17)

Die Große Nationalversammlung war das erste Parlament der Türkei. Es war jedoch reformunfähig, da der Scheich ul=Islam das Vetorecht gegen alle Gesetze beanspruchte, die seiner Meinung nach mit der 'Scheriat' (dem Heiligen Gesetz) in Konflikt standen. Erst die Revolution von 1922 beseitigte seinen Einfluß. Mit dem Kalifen und dem Scheich ul=Islam, verschwanden auch die Frommen Stiftungen, die bedeutenden Besitz verkörperten. Das ganze System der Finanzierung der Moscheen, religiösen Schulen und Kollegien wurde aufgelöst. Mustafa Kemal spielte in der Türkei die Rolle, die Heinrich VIII. im England des 16. Jahrhunderts gespielt hatte.(18)

Atatürk [türk. 'Vater der Türken': der Ehrenname wurde ihm 1934 von der großen Nationalversammlung verliehen] türkischer Politiker bis 1934 Mustafa Kemal Pascha, wurde 1881 in Saloniki geboren und nahm 1908/09 am Aufstand der Jungtürken teil. Im Ersten Weltkrieg war er Armeeführer. 1920 rief er die erste Große Nationalversammlung ein, deren Präsident er bis 1923 war. Am 29.10.1923, der Ausrufung der Republik Türkei (Türkiye Cumhuriyeti) wird er Staatspräsident. Durch Reformen wie: die Trennung von Staat und Kirche, die Gleichstellung der Frau, einer grundlegenden Europäisierung von Bildung, Schrift und Kleidung, sowie der konstitutionellen Beschneidung der Machtmittel des Präsidenten und einer Ablehnung des Panislamismus wurde Atatürk der Schöpfer der modernen Türkei. Seine Ideen des 'Kemalismus' bleiben, trotz Einschränkungen die ideelle Basis des türkischen Staates. (19)

Im Ersten Weltkrieg Bündnispartner von Deutschland, konnte sich die Türkei im zweiten Weltkrieg, trotz deutschfreundlicher Stimmung im Lande und heftiger Umwerbung durch Deutschland aufgrund einer geschickten Diplomatie weitgehend heraushalten und brach im August 1944 auf Drängen der USA und Großbritanniens, die Beziehungen zu Berlin, nach Ansicht der Westmächte viel zu spät, ab. Fast gleichzeitig mit der alliierten Landung in der Normandie begann die gleichgeschaltete türkische Presse zu unterstreichen, daß Rassismus und Panturanismus den Prinzipien der türkischen Verfassung widersprechen. (20)

Zur Kurdenfrage

Die Kurden, ein ca. 25 Millionen Menschen umfassendes westasiatisches Volk mit eigener Sprache und Kultur, aber ohne eigenen Staat, streben die Anerkennung ihrer kulturellen Eigenständigkeit an. Etwa die Hälfte von ihnen lebt in der Türkei.
Die Autonomiebestrebungen der kurdischen radikalen Arbeiterpartei PKK, die sich als einzige legitime politische Vertreterin der Kurden versteht, wurden in der Türkei lange Zeit mit terroristischen Mitteln vorgetragen und unnachsichtig verfolgt. Seit Dezember 1997 erklärt die PKK einen einseitigen Waffenstillstand und im Februar 98 den Verzicht auf einen eigenen Staat. Trotz dieser Erklärungen führt die Türkei eine Großoffensive gegen Stellungen der Kurden im Nordirak (seit August '97) durch und errichtet eine 15 km breite ständige Sicherheitszone auf irakischem Territorium. Mit der Verhaftung des Chefs der PKK im Februar '99 und seiner Verurteilung zum Tode im Juni '99 versetzte die Türkei der PKK einen schweren Schlag. Die 1984 ausgebrochenen Kämpfe zwischen den nach Autonomie strebenden Kurden und der türkischen Armee in Südostanatolien forderten bis 1999 ca. 30 Tsd. Todesopfer. 3000 der 9000 kurdischen Dörfer wurden zerstört und 2-3 Mill. Menschen in die Flucht getrieben. (21)

Kopftuchstreit

Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Parlaments forderten Abgeordnete von Ecevits demokratischer Linkspartei DSP eine Abgeordnete der Tugendpartei auf das Parlament zu verlassen, da sie mit einem Kopftuch erschienen war. Zugleich wurde gegen sie ein Verfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet. Die Generalstaatsanwaltschaft der Türkei beantragte im Mai 1999 das Verbot der Tugendpartei mit der Begründung, daß sie nur eine Neugründung der 1998 für illegal erklärten islamistischen Wohlfahrtspartei sei. Für das einflußreiche Militär und die weltliche Elite der Türkei gilt das Kopftuch als Symbol des politischen Islam, dessen Ausbreitung in Staat und Gesellschaft sie bekämpfen.(22)

Anschrift der türkischen Botschaften in Deutschland


Rungestraße 9, 10179 Berlin, Tel. 030-275 850

 

Anmerkungen:
(1) Meyers gr. Handlexikon. Bibliograph. Institut, Mannheim 1968
(2) dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 16, S. 293
(3) nach: dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 18, S.340
(4) dtv-Atlas zur Weltgeschichte Bd. 1, S. 103
(5) dtv-Atlas zur Weltgeschichte Bd. 1, S. 135

(6) dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 16, S. 293
(7) dtv-Atlas zur Weltgeschichte Bd. 1, S. 151
(8) dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 16, S. 293
(9) dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 18, S.337
(10)nach: dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 18, S.337
(11) dtv-Atlas zur Weltgeschichte Bd. 1, S. 151
(12) nach: dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 18, S.337

(13) dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 9, S.60
(14) dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 9, S.60
(15) nach: dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 9, S. 129

(16) nach: dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 18, S.337
(17) nach: dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 5, S. 87
(18) Price, M.P.: Die Türkei. Vergangenheit und Gegenwart. Verlag Hans Carl, Nürnberg 1958 S.113/14
(19) nach: dtv Brockhaus Lexikon, Bd. 1, S. 307
(20) nach: Adanir, Fikret: Geschichte der Repuzblik Türkei. Meiers Forum, Bd.32, B.I. Taschenbuch-Verlag, Mannheim u.a. 1995. S.75
(21) Aktuell 2000. Harenberg Verlag, Dortmund 1999, S. 350
(22)Aktuell 2000. Harenberg Verlag, Dortmund 1999, S. 702

Copyright, stielzchen at Jadu-Berlin, Juni 2000

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P.S. Das Wort Konstantinopel wird in den alten Berichten benutzt, diese übernehmen wir nur. Wir wollen auf keiner Fall den Namen Istambul hiermit beleidigen, wie manche Leser es vermuten. Istambul ist und bleibt der jetzige Name, die Berichte sollen nur ein altes Bild wiedergeben um bestimmte Zeiten zu verstehen.
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