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Auf dem Bahr el Djebel

Die unfreiwillig lange Rast am See — wir mußten warten, bis uns der kleine, von der Regierung in Aussicht gestellte Dampfer abholte — bot zoologisch viel Interessantes, denn hier, an der Hauptzugstraße der Vögel, dem Stromlauf des Nils, dem alle die gefiederten Wanderer folgen, oft bis weit über den Viktoria-See nach Süden, bis zum Kapland vordringend, herrschte regstes Leben. Alle die Arten, die ich schon am Viktoria-See aufgezählt habe, zeigten sich wieder. In den Lüften zog der prächtige, braun-weiß-schwarze Schreiseeadler seine Kreise und ließ seine helle Stimme erschallen, sehr zur Freude unseres Graupapageien, der ihm seinen Ruf bald abgelauscht hatte. Sobald sich einer der großen Fischräuber am Himmel zeigte, schrie er und bekam nicht nur Antwort aus der Höhe, sondern allmählich zogen sich immer mehr von ihnen in unsere Nähe, umkreisten das Lager.

Aber noch einen Gast bekam einer meiner Reisegefährten zu sehen, den merkwürdigen Schuhschnabel (Baläniceps rex), wohl einen der eigentümlichsten Vögel, die unsere so formenreiche Natur hervorgebracht hat.

Er gehört zu den Reihern, hat auf den ersten Blick eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Marabu, nur daß sein Schnabel noch gewaltiger ist, er ähnelt einem etwas abgeflachten mächtigen Holzschuh. Wenige Tiere gibt es, die so ins Auge fallen wie er. Sein Verbreitungsgebiet reicht etwa vom Stromgebiet des Bahr el Ghazal bis südlich des Viktoria-Sees, doch sind seine eigentliche Heimat der Nil und seine großen, sumpfreichen Nebenflüsse. Seine langen, weitgespreizten Zehen gestatten es ihm, überall im Schlamm oder auf kleinsten Schilfbänken Fuß zu fassen, im morastigen Wasser zu stehen und zu jagen. Nur einmal bekamen wir ihn hier zu sehen, während wir ihn auf der späteren Nilfahrt recht zahlreich antrafen.

Krokodile beherbergt der Albert-See, wie ja fast alle afrikanischen Gewässer, in Überzahl. Dabei waren sie hier gar nicht sonderlich scheu, krochen nicht nur, wie sie es in Gegenden zu tun pflegen, wo sie öfters gejagt werden, auf die sandigen Uferstreifen und legten sich zur Ruhe, jeden Augenblick bereit, sich in das schützende Wasser zu stürzen, sondern hier kamen sie ganz weit auf das Land und suchten sich in den Dünen ein geeignetes Plätzchen, möglichst in kleinen Senkungen, wo die Sonne ganz besonders wohltuend brannte und wo jedem ändern Lebewesen das Gehirn ausgetrocknet wäre — wir hatten hier Anfang Februar eine Durchschnittstemperatur von 36° C im Schatten, bei ständigem Seewind! Wie muß es da im Hochsommer sein l Aber das schien diesen Riesenechsen ganz besonders zu behagen.

Mir war dieses Gebaren etwas ganz Neues, und als zum erstenmal, fast vor meinen Füßen, ein etwa drei Meter langes Krokodil, aus dem Schlaf aufgeschreckt, ganz unerwartet an mir vorübersauste, bekam ich einen solchen Schreck, daß ich gar nicht ans Schießen dachte. Später wurde es anders, da setzte ich mich in Deckung an und wartete auf sie. Manches starke Stück habe ich da erlegt.

Eine Tierart bekamen wir hier zu sehen, von deren Anwesenheit wir bisher nichts gewußt hatten: Fische von etwa Mannesgröße. Es scheint eine Barschart zu sein. Von den Eingeborenen werden diese Riesen meist bei Fackellicht mit dem Speer erlegt, aber sie scheinen auch andere Feinde zu haben, denn mehrfach fanden wir ihre Kadaver auf dem Wasser treibend, einen auch nach einem schweren Sturm auf einer Sandbank, offenbar hatte ihn eine mächtige Woge dorthin geschleudert, zum Fraß der Seeadler.

In einem Punkte haben wir Butiaba nicht in angenehmer Erinnerung, noch weniger allerdings wohl unsere Leute: hier gingen uns die Lebensmittel aus und mußten die Träger volle dreißig Stunden hungern.

Wie kann so etwas geschehen? wird mancher daheim denken und vergißt dabei, daß Innerafrika nicht Europa ist, wo wir ähnliches in den letzten Jahren ja auch mehrfach erlebt haben. Uns hatte der Häuptling im letzten Lagerplatz vor dem Albert-See versichert, daß es in Butiaba Nahrungsmittel in Hülle und Fülle gebe. Doch das war nur eine Ausrede, Er wollte, da die Ernte an sich schon schlecht gewesen war, nicht allzuviel Negerkorn herausrücken, genau wie die Bauern in ändern Ländern! Dann versprach er, als wir Mehl anforderten, solches zu schicken, hielt uns hin, und erst nachdem unsere armen Kerle fast zwei Tage überhaupt nichts mehr zu essen gehabt hatten, lieferte er das Gewünschte, allerdings wohl unter einem gewissen „leichten Druck" unserer Askari, unserer Soldaten, die in voller Ausrüstung zu ihm gezogen waren.

Da war denn das Ungemach schnell vergessen, und als gar der kleine weiße Dampfer mit den angehängten Booten erschien, herrschte wieder die alte Safarifreudigkeit. Mit guter Laune ertrugen sie dies« Fahrt, die für sie nicht gerade angenehm gewesen sein muß.

Wie recht oft in Afrika war nicht alles so ausgeführt, wie befohlen, nicht alle Boote, die wir angefordert hatten, gestellt worden, und so mußte die ganze Gesellschaft, zusammengepfercht wie die Heringe, in nur drei Fahrzeugen untergebracht werden. Ein Glück nur, daß kein Unwetter kam, sonst wären die überlasteten Boote sicher gesunken.

Wir selbst saßen auf Deck des Dampferchens und sollten hier gleich den Nachteil der Holzfeuerung spüren. Ahnungslos machte ich unter dem kleinen Schattendeck ein Schläfchen, als es mir plötzlich unheimlich warm wurde. So stark konnte selbst in diesen Breiten die Sonne nicht brennen, und mit Schrecken nahm ich wahr, daß durch den Funkenflug mein Anzug Feuer gefangen hatte und schon recht hübsch brannte!

Während zu unserer Rechten nur niedrigere Hügel das Ufer säumten, erhoben sich im Westen hohe Berge. Hier trat der Kongostaat bis an die Küste des Albert-Sees. Allerdings nicht der Kongostaat als solcher, sondern ein Teil dieses mächtigen Kolonialbesitzes, den England an König Leopold seinerzeit „verpachtet" hatte, mit der ausdrücklichen Klausel, daß das Land bei seinem Tode an England fiele. Irgendwelchen rechtlichen Anspruch halte es sonst nicht darauf. Man kann sich denken, daß die Belgier mitsamt dem König Leopold als Hauptbesitzer der Kongostaatsaktien kein sonderliches Interesse an der Erschließung dieses Landes hatten, wohl aber an möglichster Ausnutzung. Natürlich litten unter solchem Betrieb die Eingeborenen und am allermeisten die Ausbeutungsobjekte: die Elefanten. In der schonungslosesten Weise wurden sie niedergeknallt, ohne Rücksicht auf Alter oder Geschlecht. Ich fand dort drüben eine Stelle, wo sechzehn Elefantenschädel ganz nahe beieinanderlagen. Hier hatte so ein Wildschinder in wenigen Minuten eine ganze Herde zusammengeschossen, vielleicht hatte er sie erst mit Feuer eingekreist und dann umgebracht.

Der Kongostaat wäre, selbst wenn er es wollte, kaum in der Lage, gegen dieses Unwesen vorzugehen, dazu sind die Entfernungen von einer Station zur ändern zu groß. Hinzu kommt, daß diese Wildschlächter sich nicht etwa dauernd auf dem Westufer des Sees und Nils aufhalten, sondern im Osten, auf Ugandagebiet. Naht wirklich einmal eine Streife, um die Herrn abzufassen, so werden diese rechtzeitig durch Eingeborene gewarnt und flüchten über das rettende Wasser. Ihr Elfenbein aber geht natürlich auch durch englisches Gebiet nach Europa, und da auf das Durchfahrgut ein sehr hoher Zoll steht, so macht die Provinz ausgezeichnete Geschäfte.

Inzwischen haben sich ja die Verhältnisse geändert. König Leopold ist gestorben, die Engländer haben das Land ,,geerbt" und werden nun dort wohl Ordnung schaffen, namentlich dem Wildererunwesen steuern, die wertvollen Elefanten nach Möglichkeit zu erhalten suchen und nur noch einen mäßigen Abschuß gestatten. —

Bei herrlichstem Wetter glitten wir über den blauen See, ziemlich nahe der Ostküste. So hatten wir auch gute Gelegenheit, die Stelle, wo der Viktoria-Nil seine gelben Fluten in den See ergießt, zu betrachten. Es ist dieses geographisch ein recht beachtenswerter Punkt, denn wenige ähnliche Stellen gibt es auf unserer Erde. Hier mündet der breite Strom in den See; um ihn nach Umströmung nur einer kleinen Halbinsel sofort wieder zu verlassen. An diesem Punkte, bei dem kleinen Ort Panyamur, gingen wir vor Anker, schlugen bei anbrechender Nacht am Ufer unser Zelt auf und genossen hier einen Sonnenuntergang mit geradezu märchenhaftem, feurigem Farbenspiel. Der Himmel schien wahrhaft im Feuer und Blut aufzuleuchten, dazwischen schössen leuchtendgelbe Wolken wie Strahlen. Viel länger als sonst in den Tropen dauerte dieses Lichterspiel, das die ganze Landschaft gleichsam in glühende Lohe tauchte. So überwältigend war die Naturerscheinung, daß selbst unsere Träger, Diener und Askari mit offenem Mund schauten, leider zu gründlich, denn dabei bemerkten sie nicht, daß zwei ahnungslose, fette Hammel, die wir für die Reise mitgenommen hatten und die uns am nächsten Tage schmecken sollten, ohne unser Wissen und Willen ihren Herrn wechselten. Angeblich waren sie ausgerückt, ich glaube aber: einem leichten Zug am Strick folgend. Zu machen war nichts, denn es war inzwischen rabenschwarze Nacht geworden. Der Dorfhäuptling, den wir kommen ließen, wußte natürlich von nichts — vermutlich hatte der Gauner sie bereits schlachten lassen —, und da wir am nächsten Tage möglichst früh weiter wollten, konnten wir nicht lange auf eine große Untersuchung des Falles warten. So dampften wir ohne Hammel ab.

In leichtem Bogen rundeten wir die kleine Halbinsel zur Rechten, näher traten sich die Ufer, Papyrus und Schilf säumten sie, dahinter ragten einzelne mächtige Affenbrotbäume, hier und dort eine Palme, deren breite, harte Fächer im Morgenwinde rauschten. Mit trompetendem, blechernem Schrei zogen heilige Ibisse vorüber, als wollten sie uns zurufen: „Habt acht, jetzt biegt ihr in den heiligen Nil ein." Aus den Uferbäumen erhoben sich beim Tuten des Schiffsignals silberweiße Reiher. Glitzernde Eisvögel huschten im Morgenstrahl am Schilfrand hin. Ein Flußpferd tauchte ein Stück vor unserm Dampferchen auf, nur für einen Augenblick, dann versank es wieder in den gelben Wogen des Bahr el Djebel.

Nun fahren wir im Nil selbst dahin. Ein breiter Strom, der sich vielfach in Arme teilt, hier und dort treibt eine kleine Insel, losgerissenes, unterspültes Ufer mit Buschwerk und Papyrus, ein paar rote Bienenfresser schaukeln sich auf den dünnen Zweigen.

Am Ufer stehen Eingeborene, lange, schlanke, nackte Gestalten. Neugierig blicken sie herüber, kennen sie auch den Dampfer, so ist ihnen eine solch große Reisegesellschaft doch noch nicht vorgekommen. Lustige Lieder und Zurufe hallen zu ihnen aus den dichtgefüllten Booten unserer Leute. 175 Mann hocken in den drei kleinen Fahrzeugen, aber die Neger denken mehr noch als wir: ,,Schlecht gefahren ist besser, als gut gegangen", und so stört sie die drangvolle Enge nicht weiter. Ab und zu ein Halt, mitten in der Fahrt — unser Dampferchen ist aufgefahren, eine tückische Schlammbank hat sich ihm in den Weg gelegt, vor acht Tagen war sie noch nicht da. Doch der Schaden ist nicht weiter schlimm. Bald werfen ein paar Schwarze ihre letzten Hüllen ab, und belastet mit einem großen Anker schwimmen und waten sie unter lautem Geschrei in den Fluß. Ein paar Schüsse rechts und links von den Leuten auf das Wasser vertreiben die Krokodile und auch die Flußpferde, denn in dieser Gegend, wo ihnen oft, auch von den Eingeborenen, nachgestellt wird, sind sie durchaus nicht immer die zahmen, gutmütigen Zuschauer, sondern oft recht angriffslustig. Es ist hier nichts Seltenes, daß so ein erboster Wasserriese sich auf einen Menschen stürzt und ihn zermalmt, ja, manches Boot ist schon von einem solchen in die Luft geworfen und zertrümmert, zermalmt worden.

Endlich ist der Anker weit genug ausgebracht, das Seil an der Maschinenwinde befestigt, und unter Hallo und Gelächter der ewig zu Scherz aufgelegten Schwarzen zieht sie an. Ein Ruck, wir sitzen wieder. Das kann lange dauern, denken unsere Träger, so nehmen wir unterdessen ein Bad. Gedacht, getan. Schon wimmelt und kribbelt es um uns im Wasser. Da endlich hat die Maschine in stetigem, langsamem Zug das Fahrzeug über die Sandbank weggezogen. Wir sind flott, dampfen weiter, und hinter uns ein Schreien und Lachen. Prustend kommen die Schwimmer hinterher. Wir tun so, als wollten wir ruhig weiterfahren. Da zeigt sich, wie flott diese Schwarzen schwimmen können. Da und dort hat schon einer sein Boot erreicht. Trotz der Fahrt gelingt es ihm, unterstützt von hilfreichen Händen, hineinzukommen, aber mancher bleibt zurück. Noch ein bißchen wollen wir sie zappeln lassen, lachen ihnen zu — da, ein Stoß, der uns fast umwirft, schon wieder sitzen wir fest. Und nun ein Gelächter und Freudengeheul! Das ist so recht etwas für unsere lustigen schwarzen Jungen. Nun kommen sie nach, einer nach dem ändern klettern die glänzenden nassen Körper an Bord, andere schwimmen am Dampfer vorüber und winken, wir sollen ihnen nachkommen. Noch mehrmals am Tage wiederholt sich der unfreiwillige Aufenthalt. Aufmerksam achtet der Steuermann auf seine Fahrstraße, daß er ja nicht in einen falschen Nilarm gerät, denn mancher endet blind, sein flacher Grund ist von Schlinggewächsen übersponnen. Wehe dem Dampfer, der hineingerät! Rettungslos fassen und halten ihn die zähen Äste und Ranken. Für die Mannschaft gibt es aber keine Hilfe, denn durch viele Meter hohe Schilfmassen ist den Uferbewohnern der Blick auf das festsitzende Fahrzeug genommen, so daß von hier keine Hilfe zu erwarten ist.

Ewig wechselnd ist das Bild am Ufer. Hier und dort ein Dorf, da dichter Uferwald oder lichte, mit spärlichen Bäumen bestandene Steppe, die bis ans Ufer reicht. Dann wieder Schilf und Papyrus in unendlichen Flächen. Für Abwechslung sorgt auch die Tierwelt. In den Lüften kreist, als ständiger Begleiter, ein Schreiseeadler, ab und zu stürzt er sich herab auf den Wasserspiegel, um in ihm eintauchend mit schnellem Griff einen Fisch zu packen, der gar zu dreist sich an die Oberfläche gewagt hat. Erschreckt jagen ein paar Nilgänse davon, Kormorane und Schlangenhalsvögel, die wir vom Viktoria-See her kennen, eilen am Schilfrand entlang. Beim Nahen des ratternden Dampfers watscheln schwerfällig Krokodile, die sich etwas weit auf die Sandbank hinaufgewagt haben, ins Wasser, Strandläufer und Regenpfeifer flattern mit klagendem Ruf einem neuen Futterplatz zu. Aus guter Deckung im Schilf brüllt ein alter, griesgrämiger Nilpferdbulle. Über den Dörfern kreisen Geier, Marabus stolzieren am Ufer, Kronenreiher und Kraniche suchen Nahrung im seichten Wasser.

In den Uferbäumen schwingen sich Affen, begleiten dort drüben im munteren Spiel ein Stück weit unser Fahrzeug. Plötzlich eine Aufregung unter unsern Leuten. Ein Gewehrträger hat mit scharfem Auge im Schilf, eben wahrnehmbar, eine Elefantenherde entdeckt. „Tembo, Tembo", schallt es zu uns herüber. „Piga, piga! (Schießen, schießen!) Die Jagdlust ist in ihnen erwacht.

Drüben fahren ein paar Rüssel in die Höhe. Unser Dampfer heult, und unter Trompeten flüchten die mächtigen Rüsselträger. Eine weiße Wolke schwebt über ihnen, zeigt uns den Weg, den sie nehmen, Kuhreiher sind es, ihre ständigen Begleiter, die den Dickhäutern das Ungeziefer aus der runzeligen Haut picken.

Bei Wadelai gehen wir vor Anker, einem kleinen im Verfall begriffenen Ort, wenige kümmerliche Hütten sind die Reste einstiger Herrlichkeit. Wehmütig blicken wir hinüber. Dort drüben lebte und litt, harrte und hielt aus unser großer Landsmann Emin-Pascha (Dr. Eduard Schnitzer), als Forscher so groß wie als Mensch, ein Mann, der es verstand, mit kleinsten Mitteln unter den allergrößten Schwierigkeiten jahrelang auszuhalten, seine Truppen zu begeistern gegenüber einem furchtbaren, übermächtigen Gegner, dessen Mut zerbrach an Emins Standhaftigkeit und Geschicklichkeit, Menschenkenntnis und Aufopferungsfähigkeit. Das war ein Deutscher bis in die Knochen, von seltener Vaterlandsliebe, trotz aller Anfeindungen, aufrecht und treu.

Quelle: Der heilige Nil, Dr. A. Berger, Wegweiser Verlag 1924, von Björn copyright jadu 2001

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